Allgemeine Geschäftsbedingungen

Virtueller Büromitarbeiter - KI-Telefonassistent

Stand: März 2026

1. Geltungsbereich

Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen der Curavani GmbH ("Anbieter") und Unternehmen ("Kunde") über den Dienst "Virtueller Büromitarbeiter".

Der Dienst richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

2. Leistungsbeschreibung

Der Anbieter stellt einen KI-gestützten Büroassistenten bereit, der:

Der Dienst ist 24/7 verfügbar. Eine Verfügbarkeit von 99% wird angestrebt, jedoch nicht garantiert.

3. Preise und Abrechnung

4. Vertragslaufzeit und Kündigung

5. Pflichten des Kunden

6. Datenschutzrechtliche Rollenverteilung

Im Rahmen der Nutzung des Dienstes nimmt der Kunde die Rolle des datenschutzrechtlich Verantwortlichen gemäß Art. 4 Nr. 7 DSGVO ein. Der Anbieter handelt als Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO.

Der Kunde trägt die alleinige Verantwortung dafür, dass sein Einsatz des Dienstes mit den geltenden Datenschutzvorschriften (insbesondere DSGVO, BDSG, TDDDG) vereinbar ist. Der Anbieter führt keine rechtliche Bewertung der konkreten Nutzung durch den Kunden durch.

Die Pflicht zur Information der Anrufer über die Datenverarbeitung (Art. 13, 14 DSGVO) obliegt dem Kunden. Der Anbieter kann auf Wunsch allgemeine Hinweise bereitstellen, die jedoch keine Rechtsberatung darstellen und unverbindlich sind.

7. Aufzeichnungen und Einwilligungen

Der Dienst zeichnet Telefongespräche auf, erstellt Transkriptionen und verarbeitet E-Mail-Inhalte. Diese Daten dienen der Leistungserbringung, Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Systems.

Der Kunde ist dafür verantwortlich zu prüfen, ob für seinen konkreten Anwendungsfall eine Einwilligung der betroffenen Personen erforderlich ist, und diese gegebenenfalls einzuholen. Dies gilt insbesondere für ausgehende Kommunikation an Endkunden. Der Anbieter kontrolliert weder das Vorliegen noch die Wirksamkeit solcher Einwilligungen.

Zu Beginn jedes eingehenden Gesprächs erfolgt ein automatischer Hinweis auf die Aufzeichnung und deren Verwendung zur Serviceverbesserung.

8. Hinweise zur KI-Technologie

Der Dienst basiert auf Künstlicher Intelligenz. Die erzeugten Gesprächszusammenfassungen und Informationen können Ungenauigkeiten oder Fehler enthalten.

Der Dienst dient als Unterstützungswerkzeug und ersetzt keine eigenständige Prüfung durch den Kunden. Geschäftliche Entscheidungen sollten nicht ausschließlich auf Basis der vom System bereitgestellten Informationen getroffen werden.

Der Anbieter gewährleistet nicht die inhaltliche Richtigkeit, Vollständigkeit oder Rechtskonformität der KI-generierten Inhalte.

9. Haftung und Freistellung

Der Anbieter haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Die Haftung für mittelbare Schäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen. Die Haftung ist auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Der Kunde stellt den Anbieter von allen Ansprüchen frei, die Dritte gegen den Anbieter geltend machen, soweit diese auf einer Verletzung von Datenschutzvorschriften, fehlenden Einwilligungen oder sonstigen Pflichtverletzungen des Kunden beruhen. Dies umfasst auch die Kosten der Rechtsverteidigung.

10. Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Die Einzelheiten der Datenverarbeitung sind in der separaten Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AVV) geregelt, die Bestandteil des Vertrages ist.

Gesprächsaufzeichnungen, Transkriptionen und sonstige Kommunikationsdaten werden für 24 Monate gespeichert und anschließend gelöscht. Anonymisierte Transkriptionen (ohne Personenbezug) dürfen zur Weiterentwicklung und Verbesserung des KI-Systems unbefristet aufbewahrt werden. Anrufer werden zu Beginn jedes Gesprächs hierüber informiert.

11. Schlussbestimmungen